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Was du erreichst

DELIVER.

Informationen dorthin bringen, wo sie gebraucht werden, ohne dass ihre Bedeutung auf der Strecke bleibt.

Produktinformationen werden selten nur an einer Stelle gebraucht. Sie gehören ins Handbuch, auf die Produktseite, ins Serviceportal und an Orte, die heute noch niemand plant. Mit Deliver bekommt jede dieser Stellen die Informationen samt Bedeutung, Geltungsbereich und Quelle, ohne dass eine weitere Kopie gepflegt werden muss. Empfänger können Menschen sein, aber ebenso Unternehmenssoftware und Maschinensteuerungen, jeweils über einen eigenen konfigurierten Auslieferungsprozess.

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MIT JEDEM NEUEN EMPFÄNGER ENTSTEHT EINE WEITERE KOPIE.

Nehmen wir eine einzige Zeile aus einer Produktspezifikation: eine maximale Betriebstemperatur, die für genau ein Modell, eine Variante und eine Firmwareversion gilt. Dieser Wert steht bereits in einem Handbuch, in einem Onlineshop und in einer Service-FAQ. Dann brauchen ihn auch ein Serviceportal, eine Außendienst-App und eine Maschinenschnittstelle. Jeder neue Empfänger bedeutet meist einen weiteren Export und eine weitere Kopie. Bringt eine neue Firmwareversion einen anderen Wert, muss jemand jede Kopie finden und prüfen, denn manche Maschinen laufen noch mit der alten Firmware. Irgendwann kann niemand mehr sagen, welcher Wert für welche Maschine stimmt.

WAS JEDER EMPFÄNGER ERHÄLT

Die Produktentwicklung pflegt den Grenzwert in der Produktspezifikation. Dort steht jeder Wert mit der Firmwareversion, für die er gilt, mit seinen Sprachfassungen und den zugehörigen Informationen. Jeder Empfänger bekommt über seinen konfigurierten Auslieferungsprozess, was für ihn gilt. Serviceportal und FAQ erhalten veröffentlichten Text, eine Maschinensteuerung ruft strukturierte Daten über die API ab.

Beispiel zur VeranschaulichungKeine echten Kunden- oder Produktdaten

In der Produktspezifikation

Maximale Betriebstemperatur

Firmware 2.1
60 °C
Firmware 2.2
65 °C
Gilt für
Model 200, Variante B
Zugehörig
Sicher­heits­hinweis S-14, Service­anleitung 7.3
Sprachen
12
Gepflegt von
Produkt­entwicklung
  1. Serviceportal

    Ein Techniker wartet ein Model 200 B mit Firmware 2.1 und liest auf Deutsch.

    Zeigt:

    Maximale Betriebstemperatur: 60 °C

    Verlinkt: Sicherheitshinweis S-14, Serviceanleitung 7.3

  2. Onlineshop

    Die Produktseite für das Model 200, Variante A.

    Zeigt:

    Nichts, denn der Grenzwert gilt nur für Variante B.

  3. Maschinenschnittstelle

    Die Steuerung eines Model 200 B mit Firmware 2.2 ruft ihren Grenzwert über die API ab.

    Erhält:
    {
      "value": 65,
      "unit": "°C",
      "appliesTo": "Model 200 B",
      "firmware": "2.2"
    }
  4. Service-FAQ

    Ein Kunde mit einem Model 200 B fragt nach den Betriebsgrenzen seiner Maschine.

    Zeigt:

    60 °C mit Firmware 2.1

    65 °C mit Firmware 2.2

    Verlinkt: Sicherheitshinweis S-14

Mit Firmware 2.2 kam ein höherer Grenzwert. Die Produktentwicklung hat deshalb 65 °C für Firmware 2.2 in die Spezifikation aufgenommen und die 60 °C für Firmware 2.1 beibehalten. Jeder Empfänger, für den die Änderung gilt, erhält sie über seinen konfigurierten Auslieferungsprozess, sobald dieser das nächste Mal läuft. Maschinen, die bei Firmware 2.1 bleiben, erhalten weiterhin 60 °C.

WAS DIE INFORMATION MITNIMMT

Bedeutung
Was der Wert beschreibt, in Begriffen, die Menschen und Systeme gemeinsam verstehen. Der deutsche Text für den Techniker und die Daten für die Maschinensteuerung beziehen sich auf denselben Grenzwert, jeweils mit dem Wert für die passende Firmware.
Geltungsbereich
Für welche Modelle, Varianten und Firmwareversionen ein Wert gilt. Darum lässt die Produktseite für Variante A den Grenzwert weg, und eine Maschine mit Firmware 2.1 erhält weiterhin 60 °C.
Beziehungen
Der Sicherheitshinweis und die Serviceanleitung, die dazugehören, damit ein Empfänger beide zusammen mit dem Wert anzeigen kann.
Quelle
Wo der Wert gepflegt wird und von wem. Für die Auslieferung muss er nicht umziehen: Er kann in dem System bleiben, in dem die Produktentwicklung ihn heute führt, eine zentrale Ablage ist nicht nötig. Ausgelieferte Ergebnisse können einen Verweis auf diese Quelle enthalten. So lassen sie sich zurückverfolgen und mit der nächsten Auslieferung aktualisieren, ohne dass ein Empfänger ständig mit der Quelle verbunden sein muss.

Auslieferung über Systeme und Kanäle hinweg

Die vier Empfänger im Beispiel stehen für größere Gruppen, die Produktinformationen nutzen. Jede Gruppe erhält die Informationen über einen eigenen konfigurierten Auslieferungsprozess, in der Form, mit der sie arbeitet, und mit demselben Geltungsbereich wie im Beispiel mit Firmware 2.1 und 2.2.

  • Menschen

    Techniker, Kunden und Vertriebsteams lesen Produktinformationen in Portalen, auf Produktseiten, in Suchergebnissen und in Serviceinhalten. Angezeigt werden jeweils die Werte, die für das eigene Produkt, dessen Version und die eigene Sprache gelten.

    Im Beispiel

    • Serviceportal
    • Onlineshop
    • Service-FAQ
  • Systeme und Maschinen

    Unternehmenssoftware, Servicewerkzeuge und Maschinensteuerungen rufen strukturierte Daten über eine Schnittstelle ab und nutzen sie in ihren eigenen Abläufen, etwa um im Betrieb einen Grenzwert zu prüfen oder einen Serviceauftrag vorzubereiten.

    Im Beispiel

    • Maschinenschnittstelle
  • Partner und andere Plattformen

    Verlassen Informationen die eigene Systemlandschaft, etwa für einen Partner, einen Kunden oder eine Content-Delivery-Plattform, brauchen sie ein Austauschformat, das beide Seiten verstehen. Ein Standard wie iiRDS verpackt die Informationen zusammen mit ihrem Geltungsbereich und ihren Beziehungen.

    Im Beispiel nicht gezeigt. In einem solchen Paket bliebe erhalten, für welche Firmware der Grenzwert gilt.